Altes Wissen neu
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Wir entdecken altes Wissen neu und heben den Erfahrungsschatz unserer Großmütter und Urgroßväter für Handwerk, Handarbeit und das, was wir DIY nennen.

Heute muss niemand mehr Brot backen, Socken stricken oder Hühner halten. Trotzdem gibt es viele Menschen, die genau das tun. Und zwar mit Leidenschaft, Erfahrung und Freude. Einst waren diese Kulturtechniken überlebenswichtig. In den letzten Jahrzehnten drohte dieser Erfahrungsschatz mit dem Strukturwandel in der Gesellschaft auzusterben. Nur mehr wenige Frauen und Männer verfügen noch über ein vielfältiges regionales Spezialwissen. Ein kleiner Teil dieses Know-hows und dieser Lebensart findet hier einen Platz. Damit das alte Wissen für die Zukunft bewahrt wird.

Handfeste Glücksmomente

Ich habe schon oft darüber nachgedacht, warum es mich so glücklich macht, Sachen selbst zu machen. Die eigenen Hände in einen warmen Brotteig, unversponnene Wolle oder feuchte Beeterde zu vergraben: all das erfüllt eine verborgene Sehnsucht. Und den Wunsch, mit den Dingen, die mich umgeben, verbunden zu sein. Und natürlich geht es nicht nur um den Weg, sondern auch um das Ziel. Um die Freude darüber, etwas selbst und aus eigener Kraft geschaffen zu haben. Das ist das, was Handwerk, Handarbeit und das, was viele DIY nennen, für mich so attraktiv macht.

Die Entdeckungsreiseise beginnt

Doch bis zum fertigen Produkt ist es ein langer Weg. Es gilt, den Wunsch, etwas selbst zu machen, in die Tat umzusetzen. Doch woher nehme ich das Know-how? Und was brauche ich dazu? Der erste Schritt ist zumeist das Internet. Man schaut, was die einschlägigen Plattformen an Anleitungen und Ideen zu bieten haben. Auf diese Weise habe unzählige Inspirationen für tolle Handwerk-Projekte bekommen. Und da beste: man kann sich mit Kreativen rund um die ganze Welt austauschen. 

Altes Wissen: Handwerk, Handarbeit und DIY

Und im Gegensatz dazu — oder als Ergänzung — gibt es noch eine große Inspirationsquelle: das alte Wissen. Ich meine damit alte Kulturtechniken, die sich überall auf der Welt entwickelt haben. Und zwar aus ganz regionalen Möglichkeiten auf der einen Seite. Und den jeweiligen Bedürfnissen auf der anderen Seite. All das ist ein mündete in einem großen Erfahrungsschatz an vielen Orten der Welt.

Es geht mir hier um jene Fertigkeiten, die entwickelt wurden, um das Lebensnotwendige zu erzeugen. Das, was es vor Ort gab, wurde verwendet, gezüchtet, angebaut und abgebaut. Um daraus Essen, Kleidung, Heilmittel und ein Dach über dem Kopf zu machen. Die wichtigen Techniken scheinen universell zu sein. So haben sich Handwerkstechniken wie das Spinnen, das Setzen von Steinmauern, Bierbrauen usw. zwar weltweit, jedoch in regional geschlossenen Räumen entwickelt.

Das alte Wissen entdecken: zum Beispiel beim Stricken

Am Anfang steht immer eine Frage. Zum Beispiel: wie bekomme ich die warme Wolle vom Schaf und bringe sie dann in eine meinem Körper angepasste Form. Damit sie nicht nur das Schaf, sondern auch mich vor Wind, Wetter und Kälte schützt. Ich finde es erstaunlich, dass sich aus dieser Fragestellung an so vielen Orten der Welt unabhängig voneinander dieselbe Technik, nämlich das Stricken, entwickelt hat. Zumal es ja unglaublich viele Arbeitsschritte braucht, bis die Wolle erst einmal bereit dazu ist, verstrickt zu werden.

Natürlich gibt es Unterschiede im Detail. So führen englischsprachige Strickende den Faden in der rechten Hand. Sie nennen uns Festland-Europäer continental knitter und tun sich beim mehrfarbigen Stricken wesentlich leichter. 

Altes Wissen neu entdecken: Wissens-Recycling

Wir entdecken altes Wissen neu. Das hier ist der Ort, wo es darum geht, dem Erfahrungsschatz unserer Großmütter und Urgroßväter nachzuspüren. Es ist eine Spurensuche: nach den alten Kulturtechniken für Handwerk, Handarbeit und dem dem, was wir heute DIY nennen. Nach den Materialien und wie sie erzeugt wurden. Danach, wie die Rohstoffe gewonnen wurden und wie sie verarbeitet wurden. Was dabei heraus kam.

Nicht zuletzt ist es eine Suche nach den Frauen und Männern, die diese Fertigkeiten noch beherrschen. Ein kleiner Teil ihres alten Wissens und ihrer Lebensart soll hier einen Platz finden und für die Zukunft bewahrt werden. 

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